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Homo corruptus?
Der Österreichische Anti-Korruptionstag 2026 befasste sich mit den Ursachen von Korruption. Ein fauler Apfel verdirbt das ganze Fass. Oder ist das Fass beschädigt und lässt den Apfel faulen? Diese „Bad apples in bad barrels“-Metapher der Korruptionsforschung sprach Dr. Otto Kerbl, MA, Direktor des Bundesamtes zur Korruptionsprävention und Korruptionsbekämpfung, in seinen einleitenden Worten zum Österreichischen Anti-Korruptionstag 2026 am 8. April an. Damit nahm er Bezug auf
Rosemarie Pexa
6 Min. Lesezeit


Konsens statt Widerstand
Das österreichische Sexualstrafrecht steht vor einer grundlegenden Weichenstellung. Während bislang das Prinzip „Nein heißt Nein“ maßgeblich ist, fordern zentrale Akteure im Gewaltschutz einen Paradigmenwechsel hin zum Konsensprinzip – „Nur Ja heißt Ja“. Das geltende österreichische Sexualstrafrecht knüpft die Strafbarkeit maßgeblich an das Vorliegen von Gewalt oder an erkennbaren Widerstand der betroffenen Person. Dieses Modell basiert auf einem ablehnungsorientierten Verst
-pa-
5 Min. Lesezeit


Kontrolle zeigt Wirkung
Mit einem Sicherheitsgipfel im Bundeskriminalamt startet Österreich eine neue Offensive gegen Sozialleistungsbetrug. Behörden setzen verstärkt auf Vernetzung, Spezialisierung und Prävention. Am 15. April 2026 wurde im Bundeskriminalamt in Wien ein sicherheitspolitischer Schwerpunkt gesetzt: Vertreter aus Ministerien, Sicherheitsbehörden und Sozialleistungsträgern kamen zu einem Gipfel zusammen, der den Auftakt für eine bundesweite Bekämpfungsoffensive gegen Sozialleistungsbet
-pa-
2 Min. Lesezeit
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