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  • Alfred Ellinger

Zu den Wurzeln der Gewalt

Die Gesichter der Gewalt sind vielfältig!



Grausamkeit imponiert, Grausamkeit und rohe Kraft. Der einfache Mann auf der Straße lässt sich nur von brutaler Kraft und Rücksichtslosigkeit imponieren. Die Frauen und Kinder. Die Leute brauchen den heilsamen Schrecken. Sie wollen sich vor etwas fürchten. Sie wollen, dass man ihnen bange macht und dass sie sich jemandem schaudernd unterwerfen. Haben sie nicht überall die Erfahrung gemacht, nach Saalschlachten, dass sich die Verprügelten am ersten als neue Mitglieder bei der Partei melden? Was schwatzen sie da von Grausamkeit und entrüsten sich über Qualen. Die Masse will das. Sie braucht etwas zum Grauen“ (Rauschning, Gespräche mit Hitler, Europaverlag 1973).

Diese Begründung für einen Staatsterrorismus geht über den Begriff der strukturellen Gewalt, wie ihn J. Galtung versteht und definiert, bei weitem hinaus. Dieses Zitat ist das Kernstück einer Gewaltphilosophie, wie sie auch heute noch in so mancher Diktatur gedacht, kaum mehr gesprochen wird (z. B. Weißrussland, Myanmar).

Auch die Frage nach den Wurzeln des Terrorismus, wie wir ihn zuletzt in Wien erlebt haben, ist zugleich eine Frage nach den Wurzeln der Gewalt überhaupt.


Die Wissenschaft ist sich nicht einig, ob individuelle Gewalt, Krieg, Terrorismus und Folter Ausdruck eines „Aggressionspotentials“ sind (Energiemodell – Triebtheorie und Frustrations- Aggressionstheorie) oder ob aggressives Verhalten auch nicht aggressiven Bedürfnissen entspringen kann, wenn es sich zu deren Befriedigung als effektiv erweist (Theorie des sozialen Lernens).

Die Triebtheoretiker gehen von einer angeborenen, ständig fließenden Quelle aggressiver Energie aus. Siegmund Freud formulierte unter dem Eindruck der ungeheuren Vernichtungen des ers­ten Weltkrieges in seinem berühmt gewordenen Brief an Albert Einstein seine der Triebtheorie zuzurechnende Auffassung über die Wurzeln des Krieges, die gleichermaßen auf den Terrorismus und jegliche Gewalt übertragen werden kann (Siegmund Freud, Warum Krieg? 1933 Gesammelte Werke, Band 16, S. 20): „Sie verwundern sich darüber, dass es so leicht ist, die Menschen für den Krieg zu begeistern, und vermuten, dass etwas in ihnen wirksam ist, ein Trieb zum Hassen und Vernichten, der solcher Verhetzung entgegenkommt. Wiederum kann ich Ihnen nur uneingeschränkt beistimmen. Wir glauben an die Existenz eines solchen Triebes und haben uns gerade in den letzten Jahren bemüht, seine Äußerungen zu studieren... Wenn also die Menschen zum Krieg aufgefordert werden, so mögen eine ganze Anzahl von Motiven in ihnen zustimmend antworten: edle und gemeine, solche, von denen man laut spricht und andere, die man beschweigt. Die Lust an der Aggression und Destruktion ist gewiss darunter; ungezählte Grausamkeiten der Geschichte und des Alltags bekräftigen ihre Existenz und ihre Stärke. Die Verquickung dieser destruktiven Strebungen mit anderen, erotischen und ideellen, erleichtert natürlich deren Befriedigung. Manchmal haben wir, wenn wir von den Gräueltaten der Geschichte hören, den Eindruck, die ideellen Motive hätten den destruktiven Gelüsten als Vorwände gedient, andere Male, z.B. den Grausamkeiten der Heiligen Inquisition, meinen wir, die ideellen Motive hätten sich im Bewusstsein vorgedrängt, die destruktiven ihnen eine unbewusste Verstärkung gebracht. Beides ist möglich.“ (Hier weist Freud auch auf den Aspekt der ideellen Legitimierung hin).


Gewalt als Ablassventil. Folgt man den Gedanken Freuds, sind Gewaltausbrüche, aber auch der Terror eine Art „Ersatzkrieg“, ein Ablassventil für die Aggressionen mancher Menschen. In ihrer Vorstellung wird die Gewalt durch eine oft verworrene „soziale oder religiöse Idee“ gerechtfertigt, wie etwa beim islamistischen Terror. Der große Krieg ist im Hinblick auf die Waffenarsenale der Mächte ohne weitreichende Vernichtung nicht möglich, Terror und andere Gewaltakte aber schon.

A. Mitscherlich meinte: „Gäbe es nicht so etwas wie einen Todestrieb – jedenfalls in der menschlichen Spezies – so wäre der Tod auf dem Felde der Ehre nicht erklärbar“ (A. Mitscherlich, Die Idee des Friedens und die menschliche Aggressivität, Frankfurt/Main 1969, S. 15). Die Frustrations-Aggressionstheorie (J. Dollard, L. Doob, N.E. Miller, H. Mowrer, R.R. Sears, Frustration und Aggression, New Haven, 1939) geht davon aus, dass Frustration aggressive Spannung erzeugt, deren Abbau nur wieder durch aggressive Handlungen, also Gewalt möglich ist. Wird ein derartiger Aggressionsabbau verhindert, so entstehen weitere Frus­trationen. Diese Frustrationen stauen sich im Laufe der Zeit auf und bilden ein Aggressionspotential das sich irgendwann in Gewaltakten entlädt.

Dies steht nun mit der Tatsache im Widerspruch, dass Aggressionen und Gewalt auch ohne Frustration auftreten können und dass aggressive Anreize durchaus nicht die einzigen Motive sind. Daher betont die Theorie des sozialen Lernens (A. Bandura, Aggressionen: A social Learning Analysis, Englewood Cliffs 1973; H Selg, Zur Aggression verdammt? Stuttgart 1975; H.P. Nolting, Lernfall Aggression, Reinbek 1979; R. Werres und I. Sobez, Ärger, Aggression und Soziale Kompetenz, Stuttgart 1980), dass es nicht um einen Durchbruch aggressiver Impulse – wie es die Trieb- und Frustrations-Aggressions-Theorie darstellt – geht, sondern dass die aggressive Anwendung von Gewalt, wenn sie sich zur Befriedigung von Bedürfnissen als effektiv erweist, erlernt werden kann.

Alle diese Theorien werden gleichermaßen anschaulich begründet wie kritisiert. Kaum ein Psychologe glaubt heute Gewalttaten durch eine Theorie erklären zu können; dies erscheint schon im Hinblick auf die verschiedenen Arten der Aggressionen und deren Motivation unmöglich. Terrorismus oder Krieg kann nicht in Analogie zur Gewalt im Alltag, zum Mord an der Ehefrau gesehen werden. Politische Gewalt ist nicht dasselbe wie individuelle Gewalt und politischer Frieden darf nicht mit persönlicher Friedfertigkeit verwechselt werden.


Jeder Mensch ist Glied einer Gesellschaft, Teil eines organisierten Umfelds, in dem er sich entwickelt. Jede der hier nur angedeuteten psychologischen Theorien hat wohl eine spezifische Wahrheit für sich. Zur Erklärung des Phänomens „Gewalt“ aus psychologischer Sicht bedarf es der Heranziehung aller dieser Erklärungsmodelle.

Am Ende des Sommersemesters 1958 verfasste Ulrike Meinhof (RAF) zusammen mit Jürgen Seifert für die Zeitschrift „Argument“ einen „Brief an die Studentenschaft“. Darin hält es Ulrike Meinhof für selbstverständlich, dass es „nicht nur um den Erhalt des Friedens, sondern auch um den Erhalt der Freiheit“ gehe. Die jenseits der Elbe (Ostdeutschland) herrschende „Diktatur östlicher Prägung“ richtet sich ihrer Meinung nach auch gegen die dort lebenden Christen. Den Schluss daraus zu ziehen, dass die Bundesrepublik deshalb atomar aufrüsten müsse oder gar den Atheismus mit Kernwaffen bekämpfen sollte, sei jedoch zutiefst unchristlich. Der Christ habe sich in jedem politischen System zu bewähren: „Gott hat seine Kirche in Russland durch vierzig Jahre atheistischer Propaganda hindurch erhalten, wunderbar erhalten – haben wir da ein Recht und eine echte Begründung dafür, das sogenannte christliche Abendland in die Hand von Massenvernichtungsmitteln zu geben? - Wir glauben, dass der Mensch in jeder Situation, unter jedem System, in jedem Staat die Aufgabe hat, Mensch zu sein und seinen Mitmenschen zur Verwirklichung seines Menschseins zu verhelfen“ (Mario Krebs, Ulrike Meinhof, 1988). Darlegungen, die man durchaus teilen kann. Welche Entwicklung, welcher Werdegang liegt dazwischen bis Ulrike Meinhof im Frühjahr 1971 in „Rote Armee Frak­tion“ das Konzept „Stadtguerilla“ entwarf! Damit hatte sie den Boden jeder sozialistischen Politik, auch einer revolutionären, verlassen.

Radikal bedeutet im Sinne von Marx nicht dasselbe wie revolutionär. Marx sagte, radikal sein bedeute, die Sache an der Wurzel packen, die Wurzel für den Menschen sei aber der Mensch. Auch eine revolutionäre sozialistische Politik müsse von den Erfahrungswerten der arbeitenden Massen ausgehen. Diese Wurzeln zu verlassen, bedeute, sich in eine selbstgewählte Isolation und Ausweglosigkeit zu begeben. Dann ist der Weg in die Kriminalität, zu Gewalt, zu einem menschenverachtenden Terrorismus vorgezeichnet. „Niemand verwechselt ungestraft lateinamerikanische Militärdiktaturen, an deren konkreten Verhältnissen die ursprüngliche Konzeption der ‘Stadtguerilla’ entwickelt wurde, mit halbwegs funktionierenden demokratisch-parlamentarischen Systemen, die sich im Ernstfall immer noch auf eine relativ stabile Massenloyalität stützen können“ (Oskar Negt, Universitätsprofessor für Soziologie in Hannover, in einer Ansprache in Frankfurt 1970).


Ideologin der Gewalt. Ulrike Meinhof wollte nun nicht mehr, wie als „konkret“-Kolumnistin, einen „Legalitätsspielraum“ für die Linke zur gesellschaftlichen Veränderung nutzen, sondern schrieb: „Wir behaupten, dass die Organisierung von bewaffneten Widerstandsgruppen zu diesem Zeitpunkt in der Bundesrepublik und Westberlin richtig ist, möglich ist, gerechtfertigt ist, hier und jetzt Stadtguerilla zu machen... Stadtguerilla ist bewaffneter Kampf, insoferne es die Polizei ist, die rücksichtslos von der Schusswaffe Gebrauch macht ... und (Blanqui zitierend) es ist die Pflicht eines Revolutionäres, immer zu kämpfen, trotzdem zu kämpfen, bis in den Tod zu kämpfen“. Innerhalb von nicht einmal dreizehn Jahren entwickelte sich Ulrike Meinhof, von dem im christlich-sozialen Denken verhafteten „evangelischen Blockflötenmädchen“ (Mario Krebs), zur Ideologin der Gewalt, des bewaffneten Kampfes der RAF gegen den demokratischen Rechtsstaat. Was für eine Wandlung, was für eine Radikalisierung!

Am Beispiel dieser Entwicklung ist deutlich zu erkennen, dass Gewalt nicht in einer einzigen wissenschaftlichen Theorie seine Begründung finden kann, sondern dass seine Entstehung komplexer Natur ist. Einerseits ist die Gewalt durchaus in der menschlichen Natur begründet, durch Frustrationen ausgelöst und durch soziales Lernen gefördert, andererseits findet sie in einer großen Zahl anderer Faktoren ihre Ursache. Die markantesten und vordergründigsten dieser Ursachen sind: Unfreiheit, Ungleichheit, Armut, Arbeitslosigkeit, innen- und außenpolitisches Versagen der Regierungen, Abenteuer- und Kampfeslust, Sadismus, Hass, Ärger, Angst, Alkoholismus, Abhängigkeit von Suchtgiften, Mangel an Selbstwertgefühl, Machtphantasien, Machtstreben, Geheimbündelei usw.

Wesentliche Ansatzpunkte und Motivation für Gewalt und Terror sind häufig auch:

• eine falsche Erziehung und Bildung in der Jugend,

• die Religion, oder als Ersatz dafür die Ideologie,

• der Einfluss der Massenmedien und

• die Korruption.


Wenig Aggressivitätsunterschiede zwischen Männern und Frauen. Schließlich spielt auch der Einfluss von Alter, Bildung und Geschlecht eine Rolle. Eine Untersuchung der Geschlechtsabhängigkeit von Aggressionen kommt zu dem durchaus interessanten Schluss, dass die Aggressivitätsunterschiede von Menschen zu nur etwa 5 % mit dem Geschlecht zusammenhängen (J. Hyde, How large are Gender Differences in Aggression? A Developmental Meta-Analysis, Developmental Psychology 1984, 20, 732-736).

Informativ auch, dass eine physiologische Spannungsreduktion nach Ge­gen­aggression nur bei männlichen Personen gefunden wurde. Bei weiblichen Versuchspersonen hingegen trat meist der gegenteilige Effekt ein, also eine geringere Spannungsreduktion durch Ka­tharsis als durch ignorierende, entgegenkommende oder neutrale Reaktionen (J. E. Hokanson, R. Edelmann, Effects of Three Social Responses of Vascular Processes, Journal of Personality and Social Psychology 1966, 3, 42-447; J. E. Hokanson, K. R. Willers, E. Koropsak. The Modification of Autonomie Responses during Aggressive Interchange, Journal of Personality, 1968, 36, 386-404; D. S. Holmes, Effects of Overt Aggression on Level ofPhysiological Arousal, Journal of Personality and Social Psychology 1966, 4, 189-194). Kriminelle Gewalttätigkeit ist bei Männern häufiger als bei Frauen anzutreffen (M. Wolfgang, F. Ferracuti, The Subculture of Violence, London 1967).

Was die Autoritätsgläubigkeit und den Gehorsam betrifft, scheint nach den Experimenten von Milgram (S. Milgram, Das Milgram-Experiment. Zur Gehorsamsbereitschaft gegenüber Autorität, Reinbeck 1974), dass Frauen ebenso autoritätshörig sind wie Männer, jedoch mehr Skrupel haben. Bekannt ist auch, dass etwa in der RAF, anders als in der IRA und ETA, überproportional viele Frauen waren, dass ihr Vorgehen rigoroser als das der Männer war. Man weiß auch, dass das Alter von Terroris­ten und Revolutionären zu allen Zeiten ziemlich jung war (überwiegend zwischen 20 und 30 Jahren) und dass mit zunehmendem Alter auch ein Abnehmen der Radikalität und Gewaltbereitschaft zu beobachten ist. Rechte Gewalttäter weisen im allgemeinen ein geringeres Bildungsniveau auf als linke. Wohl auch ein Hinweis auf die Bedeutung der Erziehung zum Frieden und der Bildung der Jugend im Zusammenhang mit der Gewaltprävention.


Unterleibsradikalismus. Seit Sigmund Freud hat die Psychoanalyse auf die gefährlichen Mangelerlebnisse von Kindern in den ersten fünf Lebensjahren hingewiesen. Die Psychoanalyse hat aufgedeckt, dass die frühen Wurzeln der Aggressivität im frühkindlichen Alter gesät werden. Lehren hat man daraus nicht gezogen. Vielmehr erscheinen die modernen Erziehungsmethoden vielfach aggressionsfördernd. Strömungen, die eine Ablehnung gesellschaftlicher Werte durch Jugendliche als „wertvoll“ sehen und eine antiautoritäre Erziehung, ja eine Anti-Pädagogik (E.V. Braunmühl) propagieren. Letztlich war es diese Haltung, gepaart mit Pseudoideologien, welche die 68er-Bewegung zum Unterleibsradikalismus und zur aggressiv-destruktiven Subkultur verkommen ließ. Aber auch daraus wurden keine Lehren gezogen. Der, um es pointiert zu formulieren, Forderung der „jungen Generation“, staatlich garantierte Freiheitsrechte missbrauchen zu dürfen, wurde und wird kaum gewehrt; diese Erscheinungen eines entarteten Selbst- und Gesellschaftsverständnisses werden immer noch bagatellisiert. Gewalt wird durch Nachgeben, durch Entkriminalisierung, durch Straflosigkeit, durch „Verständnis“, das einem schlechten Gewissen entspringt, nachträglich legitimiert.

Vor einiger Zeit habe ich einen Bericht der eidgenössischen Kommis­sion für Jugendfragen über Ausschreitungen in Zürich gelesen. Dort heißt es unter anderem: „Lebensgeschichte und Äußerungen gewalttätiger Jugendlicher zeigen, dass sie – und zwar als Opfer – im besonderen Maße Gewalt erlebt und dabei erfahren haben, dass man damit etwas erreicht. Sie haben direkte Gewalt, z. B. in der Familie erlebt, in der Erziehung, indirekte, z.B. am Arbeitsplatz, bei der Suche nach einer Wohnung, nach Freizeitbeschäftigungsmöglichkeiten und auch nach Anerkennung und Liebe ... zu bedenken geben, dass... in gewissem Sinne aus Notwehr – die Rechtsordnung verletzt wurde“.

Gewaltexzesse Jugendlicher werden als Notwehr interpretiert. Aus Frustra­tion, wie sie jedem am Arbeitsplatz, bei der Suche nach einer Wohnung, nach Möglichkeiten der Freizeitbeschäftigungen oder auch beim Streben nach Anerkennung und Liebe widerfahren, den Schluss zu ziehen, dass erhebliche Verstöße gegen die Rechtsordnung durch gewalttätige Angriffe auf Mitmenschen und Zerstörung fremden Eigentums als Akte der Notwehr zu verstehen seien, ist geradezu pervers und führt den Rechtsstaat ad absurdum.


Erziehung. Montesquieu schrieb schon 1748 (Geist der Gesetze), dass die Gesellschaft im besonderen Maße auf die Erziehung angewiesen ist, denn sie beruht auf der „politischen Tugend der Gesetzes- und Vaterlandsliebe“, und diese verlangt „Selbstverleugnung, die immer schwerfällt“. Und weiter: „... so kommt also alles darauf an, in der Republik diese Liebe zu begründen, sie in die Herzen zu pflanzen muss das Ziel der Erziehung sein... gelingt das nicht, so liegt das daran, dass Eindrücke von außen das zerstören, was das Elternhaus aufzurichten vermochte“.

Die „Leere der Seele“ (Wilhelm Röpke) ist von den Eltern, von der Gesellschaft mit persönlichkeits- und gesellschaftsorientierten Werten zu füllen. Die „Leere der Seele“ führt zur Flucht der Jugendlichen in Alkohol und Drogen, zu persönlichkeitszerstörenden und ausbeuterischen Sekten oder in subversive, revolutionäre Ideologien und damit in das Rekrutierungsumfeld terroristischer Vereinigungen, wie etwa der „Islamische Staat“.

Eine Erziehung zur Gewaltlosigkeit im weitesten Sinne, eine Friedenserziehung, beinhaltet auch Bewusstseinsbildung und Wertorientierung, sie muss Aggressionshemmungen fördern und die Möglichkeiten alternativen Verhaltens bewusst machen.








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