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Zollbilanz: Hart an der Grenze


Die 1.500 Zöllnerinnen und Zöllner im operativen Bereich verzeichneten im ersten Halbjahr 2021 173.000 (1. HJ 2020: 128.000) Einsätze und Kontrollen. Allein im Güterverkehr fertigten die Zollbediensteten 2,9 Millionen Anmeldungen ab. Das entspricht einer Steigerung von 43 Prozent. Sie ist laut Finanzministerium sowohl auf den Brexit zurückzuführen, als auch auf Zunahmen im E-Commerce.

Die operative Zollaufsicht hatte von Jänner bis Juni 2021 in mobilen Kontrollen 1.323 Einsätze. Sie führten zu 5.270 Feststellungen von Vergehen oder Verfehlungen. Die Kontrolldichte war im Vergleich mit dem ersten Halbjahr 2020 deutlich höher; allerdings war sie damals aufgrund der Pandemie bzw. des ersten Lockdowns nur eingeschränkt möglich.

Die Betriebsprüferinnen und Betriebsprüfer des Zolls schlossen im Vorjahr 652 Prüfungen ab und erwirtschafteten ein Mehrergebnis von 12,45 Millionen Euro. Im ersten Halbjahr des heurigen Jahres waren es 7,78 Millionen Euro in 360 Prüfungen.


Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorfinanzierung. Für Reisende mit 10.000 Euro oder mehr an Barmitteln besteht Anmeldepflicht beim Zoll, sobald die Grenzen in die EU bzw. aus der EU überschritten werden. Die Bekämpfung illegaler Geldbewegungen dient speziell dem Kampf gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung. Im ersten Halbjahr 2021 wurden vom Zoll knapp 600.000 Euro Barmittel als nicht deklariert festgestellt und 28 Finanzstrafverfahren eingeleitet. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es über 280.000 Euro und acht Verfahren.







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