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Wie stark ist mein Passwort?



Im Jahr 2020 ist die Zahl der Google-Suchen nach der Frage „Wie stark ist mein Passwort?“ um 300 Prozent gestiegen. Das Bewusstsein für ein sicheres Bewegen im Internet ist offenbar gestiegen.Der erste Donnerstag im Mai ist seit 2013 World-Password-Day. Am Aktionstag sollen Nutzerinnen und Nutzer dafür sensibilisiert werden, die eigene Passwort-Sicherheit im Web zu überprüfen, um sich vor Online-Risiken zu schützen. Mit den folgenden fünf Tipps von Google können sich Nutzer mit ihren Passwörtern gut schützen:


Auf eigenen Geräten bei Websites angemeldet bleiben: Der Mythos, dass eine automatische oder manuelle Abmeldung von Websites sinnvoll ist, hält sich hartnäckig.

Nutzerinnen und Nutzer, die immer wieder ihre verschiedenen Passwörter eingeben müssen, neigen jedoch dazu, ein- und dasselbe Passwort immer wieder und für mehrere Accounts zu verwenden. Das macht sie unsicher. Daher ist ein ständiges Ab- und Anmelden auf Websites nicht nur schlecht sondern kontraproduktiv.


Logik hat in Passwörtern nichts zu suchen. Je häufiger Menschen Pass­wörter ändern müssen, desto wahrscheinlicher werden sie alte Passwörter abwandeln, etwa Pa§§WORT2 statt Pa§§WORT1. Auch leicht zu merkende Zeichenketten sind beliebt – leider wissen das auch Hacker. Nutzer sollten für ein sicheres Passwort Wörter verwenden, die besonders einprägsam sind, auf die andere aber sehr wahrscheinlich nicht kommen werden.

Lange Passwörter kreieren. Je länger das Passwort ist, desto schwieriger ist es für Bots und Hacker, einen Account zu knacken.

Ein Passwort sollte mindestens aus acht Zeichen bestehen, besser zwölf oder sogar sechzehn. Der Google-Passwortmanager schlägt lange und vor allem auch komplexe Zahlen-, Zeichen- und Buchstaben-Passwörter vor.

Mit Zwei-Faktor-Authentifizierung den Account schützen. Durch das mehrmalige Verwenden des gleichen Passworts oder durch Cyber-Angriffe wie beispielsweise Phishing, wird selbst das komplexeste Passwort auf die Probe gestellt. Bei kritischen Websites und Anwendungen sollten Pass­wörter immer durch eine zweite Sicherheitsstufe wie eine Zwei-Faktoren-Authentifizierung geschützt werden.

Passwortanforderungen auf Webseiten checken. Viele Websites bieten Nutzern Hilfestellung bei der Erstellung eines Kontos und geben Hinweise für den Aufbau eines sicheren Pass­worts. Nur weil das Passwort den Regeln einer Website entspricht, heißt das aber noch lange nicht, dass es auch wirklich sicher ist. Bei der Erstellung eines neuen Passworts sollten Nutzer lieber auf dessen Länge achten und eine gute Durchmischung von Ziffern, Sonderzeichen sowie Klein- und Großbuchstaben.









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