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Mit „sauberen Händen“ gegen Korruption

Die kürzlich gegründete Initiative „Saubere Hände gegen Korruption, Postenschacher und Machtmissbrauch“ startete am 19. Oktober 2021.

(c) mitja_kobal

Die Initiatoren fordern die Parlamentsfraktionen auf, einen Fünf-Parteien-Konsens gegen Korruption zu unterzeichnen. Dabei sollen sich die Fraktionsobleute „für eine lückenlose Aufklärung aller Korruptionsfälle“ einsetzen und die Forderungen des „Rechtsstaats- und Antikorruptions-Volksbegehrens“ umsetzen. Die Initiative „Saubere Hände“ wird betrieben von Vertretern aus Justiz, Landwirtschaft, Religionsgemeinschaften, Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Kultur. Die Aktion am Heldenplatz wurde unterstützt von Kabarettisten der „Staatskünstler“ (Robert Palfrader, Florian Scheuba und Thomas Maurer) sowie Michael Ikrath, ehemaliger ÖVP-Justizsprecher und Proponent des „Rechtsstaats- und Antikorruptions-Volksbegehrens“.

Michael Ikrath: “Wir alle haben ein Recht auf respektierte Gewaltentrennung statt geprobter Regierungsallmacht. Ganz konkrete Vorschläge für einen umfassenden gesetzlichen Rahmen gegen Korruption liegen bereits vor. Ich freue mich, dass die Initiative Saubere Hände unser Volksbegehren unterstützt und sich immer mehr Menschen für eine starke Justiz einsetzen.”

Auf ihre Forderungen aufmerksam gemacht hat die Initiative zusammen mit Wir Staatskünstler vor den Parlamentsgebäuden auf dem Heldenplatz. “Insbesondere die Regierungsinserate begleiten uns Staatskünstler seit unserer ersten Sendung. Es wäre schön, wenn wir uns langsam mit was anderem beschäftigen könnten. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt”, so die Staatskünstler.

Mit einem riesigen Besen forderten die Initiator:innen die politischen Parteien bei der Kundgebung symbolisch auf, mit Korruption, Machtmissbrauch und Postenschacher aufzuräumen.





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