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Internet – Aufräumen mit Hassreden im Internet



Mit der zunehmenden Verankerung der sozialen Medien im Leben der Menschen haben Zahl und Verbreitung von Hassreden in Netzwerken zugenommen. Hass im Netz hat für Betroffene oft weitreichende Folgen wie Angststörungen, Depressionen oder Suizidgedanken.

Mit fairesNetz.at ist eine neue Initiative im Bereich „Hass im Netz“ ins Leben gerufen worden. Die Protagonisten setzen sich für einen toleranten und respektvollen Umgang in der Online-Welt ein, besonders in den sozialen Netzwerken. Jeder Mensch habe – sowohl im echten Leben, wie auch online – das Recht darauf, gleichberechtigt und mit Respekt behandelt zu werden.

„Leider werden im Internet tagtäglich unzählige Personen beleidigt, diskreditiert oder belästigt“, sagt der Gründer von fairesNetz.at, Thaddäus Leutzendorff. „FairesNetz.at duldet keine Form von Diskriminierung oder Hassrede im Netz. Gemeinsam mit Rechtsexpertinnen und -experten bieten wir Geschädigten die Möglichkeit, verletzende Inhalte kostenlos, schnell und diskret zu melden. Wir übernehmen die weiteren Schritte, um Hasspostings oder verletzende Nachrichten bei den jeweiligen Netzwerken zu melden, zu löschen und, wenn nötig, rechtliche Schritte gegen die Verfasser einzuleiten.“

Solche Nachrichten seien nicht nur strafbar, in manchen Fällen können auch schadenersatzrechtliche Ansprüche im Namen der Geschädigten gegen die Verfasser gerichtlich verfolgt werden. „Indem wir das Bewusstsein gegen Hassreden im Internet schärfen und aktiv gegen Online-Hass vorgehen, können wir eine respektvollere und integrativere Online-Gemeinschaft schaffen“, betont Thaddäus Leutzendorff

Geschädigte können verletzende oder diskriminierende Inhalte auf fairesNetz.at melden und rasch Hilfe erhalten.