Suche
  • -gb-

Einsatz im Labor nimmt immer mehr zu



Während der Lockdowns im vergangenen Jahr gab es mehr kriminaltechnische Untersuchungen als sonst. Insgesamt wurden über 40.000 Einzelanalysen für die Polizei und die Strafverfolgungsbehörden initiiert – 2019 waren es knapp 39.000. Darunter fielen 25.134 Suchtmittelanalysen, 1.560 Schusswaffenuntersuchungen, rund 3.000 Urkundenuntersuchungen, 3.058 Analysen von Fasern, Haaren und Textilien sowie 90 Analysen nach Bränden und drei nach Explosionen.

Nach dem Terroranschlag vom 2. November 2020 in Wien beispielsweise, bei dem ein Täter in der Wiener Innenstadt vier Menschen erschossen und 23 zum Teil schwer verletzt hatte, musste der weitläufige Tatort intensiv untersucht und dokumentiert werden. Eines der Ziele war es, den Tatverlauf zu rekonstruieren.

Dafür rückte die 3D-Tatortgruppe aus, mit ihrer neuen Technologie zur Tatortdokumentation. Doch nicht nur der Tatort musste untersucht werden, sondern auch, aus welcher Entfernung der Attentäter auf die Opfer geschossen hatte. Da der Mann zwei verschiedene Waffen benutzt hatte, musste rekonstruiert werden, wann welche der Waffen in Verwendung war. Sie wurden waffentechnisch untersucht und Asservate aus den Hausdurchsuchungen von den weiteren Verdächtigen wurden im Bundeskriminalamt von den Kriminaltechnikerinnen und -technikern auf Sprengstoffspuren geprüft.







28 Ansichten0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen