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Cold Case aus den 1930er-Jahren


Berlin-Kreuzberg, 13. Juni 1932: Der angesehene Arzt Dr. Erich Mühe verschwindet über Nacht. Sein Sportwagen wird verlassen am Ufer eines Sees gefunden. Die Mordkommission ermittelt und stößt hinter der Fassade des ehrenwerten Arztes auf die Spuren eines kriminellen Doppellebens.

Der Historiker Oliver Hilmes hat die Akten dieses aufsehenerregenden Kriminalfalls im Berliner Landesarchiv entdeckt. Auf packende Weise erzählt er von der Suche nach Wahrheit und von den Abgründen der bürgerlichen Exis­tenz eines Arztes am Vorabend der Diktatur.

Hilmes hat den Cold Case in eine spannende Geschichte verpackt. Er hat die Ermittlungen der Kriminalpolizei minutiös nachgezeichnet und den Bogen der Erzählung bis ins Jahr 1950 hinauf gespannt.

Der Autor Oliver Hilmes wurde in Zeitgeschichte promoviert und arbeitet als Kurator für die Stiftung Berliner Philharmoniker. Seine Bücher über widersprüchliche Frauen „Witwe im Wahn – das Leben der Alma Mahler-Werfel“ und „Herrin des Hügels – das Leben der Cosima Wagner“ waren Verkaufserfolge. Zuletzt wurde „Berlin 1936 – sechzehn Tage im August“ zum Bestseller.


Oliver Hilmes: „Das Verschwinden des Dr. Mühe. Eine Kriminalgeschichte aus dem Berlin der 30er-Jahre“, Penguin Verlag, München, 2020, www.penguin-verlag.de

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