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Vereinigung
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Sprachrohr und Plattform
Gemeinsame Plattform für Kriminalisten aus allen Bereichen.
"Wir bieten eine Plattform für alle Kriminalisten
Österreichs, gleichgültig aus welcher Sparte sie kommen",
sagt Mag. Alfred Ellinger, Präsident der im Mai 2003 gegründeten
"Vereinigung österreichischer Kriminalisten".
Kriminalisten in den Stadtpolizeikommanden würden dieselbe Arbeit
leisten wie Kriminalbeamte der Landeskriminalämter. Sie hätten
dieselben Interessen und Ziele: die Kriminalitätsbekämpfung.
Die Gründer des Vereins definieren den Begriff
"Kriminalisten" sehr weit: Ellinger zum Beispiel
ist Strafrichter und Vizepräsident des Landesgerichts Eisenstadt.
Die Vereinigung soll offen sein für verwandte Berufsgruppen,
wie Staatsanwälte oder Wissenschaftler, zum Beispiel Kriminologen.
"Kerngruppe bleiben aber Polizisten im Kriminaldienst",
erklärt Alfred Ellinger.
Zeitschrift "Kriminalpolizei"
Mit der Fachzeitschrift "Kriminalpolizei"
und dem Online-Magazin "kripo-online.at" erhalten die
Kriminalisten zwei Sprachrohre für ihre Anliegen.
"kripo-online.at" gibt es seit April 2002, die
"Kriminalpolizei" seit Anfang Oktober 2003.
"kripo-online.at" wird monatlich mit neuen
Inhalten gefüllt, die Zeitschrift "Kriminalpolizei"
sechsmal pro Jahr herausgegeben . "Es ist ein wesentlicher
Anspruch unserer Vereinigung, den Kriminalisten Gehör zu
verschaffen", sagt Präsident Alfred Ellinger. "Das
erfordert kritische Berichterstattung. Und diese ist am
Zeitschriftenmarkt der Exekutive derzeit kaum vorhanden."
Kritisch, objektiv, überparteilich
Die Redaktion der "Kriminalpolizei" will sich den "Mächtigen" gegenüber kein Blatt vor den Mund nehmen. Sie besteht aus Journalisten und Autoren aus der Exekutive.
Die Gesamtverantwortung für die Medien der Kriminalistenvereinigung
liegt bei Ferdinand Germadnik. Er ist Vizepräsident der
"Kriminalisten" und Chefredakteur des Online-Magazins
"kripo-online.at" und der Zeitschrift "Kriminalpolizei".
"Wir werden unsere Blattlinie nicht danach ausrichten, wer in der Herrengasse gerade das Sagen hat", erklärt Germadnik. "Die Mitglieder unserer Vereinigung und unsere Leser dürfen sich von uns zu Recht unzensurierte kritische Beiträge erwarten, ohne parteipolitischen Einfluss."
"Kiberer-Blues"
"Nicht selten werden Kriminalisten bei ihren Ermittlungen Prügel vor die Füße geworfen ", sagt Herbert Windwarder. "Wir wollen ihnen den Rücken stärken." Der Wiener Kriminalbeamte Herbert Windwarder ist Autor der Kolumne "Kiberer-Blues".
Distanz zur Politik
Der Politik begegnen "die Kriminalisten" mit sorgfältiger Distanz. In den Statuten ist verankert: Politiker sind von Vorstandsfunktionen ausgeschlossen. Das gilt auch für Gewerkschafter und Personalvertreter. "Das soll dem Verein und seinen Medien die Unabhängigkeit erhalten und politischen Einfluss verhindern", unterstreicht Kriminalisten-Präsident Alfred Ellinger.
Jung und aktiv
Mitglieder des Vorstands können nicht wiedergewählt werden, wenn sie in den Ruhestand treten. Dadurch wollen "die Kriminalisten" erreichen, dass stets eine junge, dynamische und aktive Vereinsleitung für die Mitglieder arbeitet. Einzig der Vertreter der im Ruhestand befindlichen Mitglieder kann auch als Pensionist im Vorstand bleiben. Erster Pensionistenvertreter war Alfred Neuhser, bekannt als Ex-Kolumnist "Kokarderl".
Seit 2007 betreut das kooptierte Vorstandsmitglied Josef Rohaczek die Kripo-Veteranen.
Die Fachzeitschrift Kriminalpolizei wird allen Mitgliedern kostenlos zugesandt.
Ja, ich will Mitglied der Kriminalisten werden:
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