Das Spektrum des Bösen ist recht breit.


 

       

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Wie man das Böse erkennen kann

Der Mensch ist grundsätzlich nicht böse, aber gefährlich.

Der überwiegende Teil der Menschheit führe grundsätzlich nichts Böses im Schilde, schreiben Christian und Kerstin Lüdke, bevor sie sich daran machen, „Profile des Bösen“ zu entwickeln. Sie betonen aber das Wort „grundsätzlich“, denn überall lauerten Versuchungen. Zudem sei das Spektrum des Bösen recht breit, also die Versuchung groß.

Die beiden Autoren beschäftigen sich mit schizoiden Persönlichkeitstypen, depressiven, zwanghaften und histrionischen Persönlichkeiten. Sie erläutern verschiedene psychische Störungen, wie narzisstische oder dissoziale Persönlichkeitsstörungen. Sie beschäftigen sich mit der Frage, was Menschen am Abscheulichen fasziniert, welche Faktoren verhaltensbestimmend sind und warum manches Verhalten eher situationsbedingt und manches eher persönlichkeitsbedingt ist. Lüdke und Lüdke klären damit auf, wie man Böses erkennt und wie man sich davor schützt.

Dr. Kerstin Lüdke ist Kriminaldirektorin im deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen. Dr. Christian Lüdke ist Psychotherapeut und unter anderem in der Ausbildung des Sondereinsatzkommandos (SEK) der Polizei in Nordrhein-Westfalen tätig.

Christian Lüdke, Kerstin Lüdke: „Profile des Bösen – und wie man sie erkennt – eine Anleitung“, Springer Verlag, Wiesbaden, 2020; http://springerfachmedien.de



diekriminalisten.at, Oktober 2020