Mit diesem Preis zeichnen wir besonders die herausragende Teamarbeit in der Wiener Polizei aus


 

       

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Sicherheitsverdienstpreis 2011

Raiffeisen zeichnet 47 Wiener Polizisten aus, darunter einige Kriminalbeamte.

Zum 34. Mal ehrte die Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien (RLB NÖ-Wien) am 30. November 2011 durch die Verleihung des Wiener Sicherheitsverdienstpreises engagierte Polizeibeamte. 46 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Wiener Polizei wurden mit dem Preis ausgezeichnet. Ein weiterer Beamter der EGS erhielt die Josef Holaubek Medaille, die zum dritten Mal verliehen wurde.
Erstmals zeichnete mit Johanna Mikl-Leitner eine Innenministerin gemeinsam mit Generaldirektorstellvertreter Dr. Georg Kraft-Kinz von Raiffeisen und den Spitzen der Wiener Polizei die herausragende Arbeit der Exekutive in der Bundeshauptstadt aus.

Ausgezeichnete Teamarbeit

"Mit diesem Preis zeichnen wir besonders die herausragende Teamarbeit in der Wiener Polizei aus", sagte Kraft-Kinz. "Dort, wo Gruppen besonders erfolgreich sind, wie etwa in der Aufklärung von Mordfällen, aber auch in der täglichen Arbeit in den Polizeiinspektionen, dort wo herausragende Arbeit einheitenübergreifend geleistet wird, hat die Jury Preise vergeben. In der Jury haben Spitzen der Wiener Polizei, Vertreter von Raiffeisen in Wien und Journalisten die Entscheidung getroffen.
Zum dritten Mal wurde die Josef Holaubek Medaille vergeben für Polizisten, die in Ausübung ihres Dienstes verletzt worden sind. Mit ihr wurde Gruppeninspektor Christian Fasching ausgezeichnet. Er wurde im Zuge der Einsätze bei Widerständen gegen die Staatsgewalt mehrmals massiv verletzt. Trotz dieser teilweise schwerwiegenden Verletzungen (zB: schwere
Verletzungen beider Knie, Bruch des rechten Schienbeinkopfes, Kreuzbandriss und Rippenprellungen, Zerrungen) ist der persönliche Einsatz für die Aufgaben der EGS bei ihm unverändert. Zuletzt hat der Polizist bei einer Festnahme im Suchtgiftmilieu schwere Verletzungen an den Beinen davongetragen.

Erfolgreiche Fahndung nach den Heckenschützen von Wien

Ausgezeichnet wurden jene Beamten, die im September 2011 die "Heckenschützen" ausforschten. Am 15. September 2011 wurde von einem oder mehreren Unbekannten mit einer Druckluftwaffe auf Menschen geschossen. Durch umfangreiche Ermittlungen gelang es, die Täter auszuforschen und festzunehmen. 21 Straftaten wurden aufgeklärt. Durch die Schüsse waren 18 Personen verletzt worden, eine davon schwer.

Größte Bankraubserie in Österreich geklärt

Durch intensive Zusammenarbeit mit den mazedonischen Verbindungsbeamten und koordinierter Arbeitsweise mit dem Landeskriminalamt Steiermark konnten durch die Wiener Beamten, wurden 26 Raubüberfälle auf Geldinstitute (beginnend 2004) einer mazedonisch-albanischen Tätergruppe nachgewiesen.
Die Haupttäter befinden sich in Untersuchungshaft oder sind bereits in Strafhaft. Ihnen konnten
neben den Raubüberfällen ein versuchter Mord, ein schwerer Diebstahl und mehrfache Urkundenunterdrückungen nachgewiesen werden.

Erfolgreiche "Mordkommission"

Die 16 Mordfälle 2010 in Wien und die 20 Mordfälle aus dem Jahr 2011 konnten bis auf einen durch die Leistung der Wiener Polizei aufgeklärt werden. Das war nur durch die intensive Zusammenarbeit sowohl im Bereich der BPD-Wien, als auch im nationalen und internationalen Verbund möglich. Diese Klärungsrate der Mordfälle in der Bundeshauptstadt war durch das koordinierte Vorgehen aller beteiligten Organisationseinheiten möglich. Mit dem Sicherheitsverdienstpreis ausgezeichnet wurden jene Beamten, die für die Leitung und die strategische Steuerung verantwortlich zeichneten.

diekriminalisten.at, 5. Dezember 2011