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Sieh mir in die AugenForscher einer amerikanischen Universität wollen herausgefunden haben, wie sie Lügner anhand deren Blickbewegungen überführen könnten.Herauszufinden, ob jemand die Wahrheit spricht, ist seit Langem ein unerfüllter Wunsch der Menschheit. Die Blickbewegungen eines Sprechenden stehen ebenso lange im Verdacht, etwas mit Wahrheit und Lüge zu tun zu haben. Jetzt wollen amerikanische Forscher einem Verfahren auf der Spur sein, mit dessen Hilfe die Münchhausens überführt werden sollen. Im Mittelpunkt der Technik steht ein Blickverfolgungsverfahren. Es wurde in den USA kürzlich als "Credibility Assessment Technology" (Glaubwürdigkeits-Feststellungs-Technologie) lizenziert. Erster Schritt zur Serientauglichkeit Die Lizenzierung ist ein erster Schritt zur Serientauglichkeit. Laut den Wissenschaftlern hätte das Blickregistrierungsverfahren einige Vorzüge gegenüber herkömmlichen Lügendetektoren, die in den USA verwendet werden: Die "Polygraphen" messen emotionale Auswirkungen der Lüge im Körper, etwa eine höhere Herzrate, einen geringeren Hautleitwiderstand (weil Lügen feuchte Hände bewirken), Zittern und Ähnliches. Dem Blickregistrierungsverfahren liegt laut den Wissenschaftlern der Universität Utah die Theorie zugrunde, dass Menschen beim "Umwandeln" der Wahrheit in eine halb, ganz oder teilweise erfundene Geschichte Denkprozesse benötigen und diese werden durch Blickbewegungen überbrückt. Noch viel Forschungsarbeit nötig Die Wissenschaftler der Universität Utah betonen jedoch, es sei noch viel an Forschungsarbeit nötig, ehe Blicke Lügner überführen könnten. Interesse bezeugten jedenfalls das Heimatschutzministerium (Department of Homeland Security), das Verteidigungsministerium, das Konsumenten- und Grenzschutzministerium sowie das Energieministerium. Sie könnten die Blickregistrierungsverfahren in erster Linie einsetzen, um herauszufinden, ob Personen, die sich für eine Stelle in den Ministerien bewerben, wahrheitsgemäß über ihr Vorleben Auskunft geben.
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