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SchicksaleDer TV-Journalist Christoph Feurstein schildert Hintergründe über die Geschichten seiner Beiträge für die ORF-Sendung "Thema".Christoph Feurstein saß am Nachmittag des 23. August 2006 in einem Schneideraum des ORF, um einen TV-Beitrag über die 24-Stunden-Altenbetreuung vorzubereiten, als ihn sein Chefredakteur Johannes Fischer anrief: "Herr Feurstein, da ist eine junge Frau und behauptet sie sei Natascha Kampusch." Zehn Schicksale In seinem Buch "(ein)geprägt" ist die Geschichte der jungen Frau eine von zehn Schicksalen, über die Feurstein berichtet. Er schildert weit mehr, als seine Fernsehbeiträge durchblicken ließen: Er gibt Einblick in die Hintergründe seiner Arbeit, erzählt, was er in den aufregenden Momenten empfand, und spart nicht mit Kritik, etwa am Umgang der Öffentlichkeit mit dem Fall Priklopil (Entführung Natascha Kampusch) und dem Fall Fritzl in Amstetten. Er hinterfrägt an manchen Stellen auch sein eigenes Denken und Verhalten. Zum Tode verurteilt Feurstein schildert, wie er zum letzten Mal den zum Tode verurteilten Amerikaner William Robert Jones interviewte und wie er seine Hinrichtung am Ort des Geschehens verfolgte, weil er Jones Frau versprochen hatte, sie dorthin zu begleiten. Jones Frau, die Österreicherin Gerti Jones, hatte den Mann geheiratet, als er sich bereits in der Warteschleife zum Tod befand. Vom Kinderschänder bis zum Babymörder Feurstein schildert unter anderem seine Begegnung mit einem Kinderschänder und seine Recherchen über die vier Monate alte Iris Maria, die von ihrem Stiefvater getötet worden war. Feurstein erzählt nicht nur die Geschichten, er schildert auch die Menschen, die dahinter stehen.
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