Kommentar

Denkdefizite en gros

Es darf als bekannt vorausgesetzt werden, dass unsere Hoch- und Vordenkeraristokratie nur für die braven gesetzestreuen Steuerzahler, also für uns, ihre grauen Zellen strapazieren. Allerdings im Übereifer denken sie da und dort ihre Genieblitze nicht zu Ende ...

Ein schwarzafrikanischer Bürger ist in Österreich zweimal wegen Suchtgifthandels verurteilt und mit einem Aufenthaltsverbot belegt worden. Gleichzeitig war er in den Jahren 2000 bis 2002 mit zwei österreichischen Frauen verheiratet. Bigamie nennt man das in unserem Kulturkreis und wird noch gemäß §192 StGB strafrechtlich verfolgt. Die Abschiebung in seine Heimat wurde angeordnet und die WEGA damit beauftragt.
Doch der Rechtsbrecher wollte nicht in seine Heimat zurück und widersetzte sich gewalttätig. Das Flugzeug flog somit ohne diesen Passagier ab und die Beamten traten mit ihrem Häftling wieder die Rückfahrt vom Flughafen Schwechat an. Eine Watschn für den Rechtsstaat! Dabei soll der Randalierer von den Polizisten misshandelt worden sein.
Zum Frohlocken unserer braven Gutmenschenlobby, war die Suspendierung der Bullen die logische Folge.

Widerstand gegen Abschiebung

Jetzt verkündete auch sein anwaltlicher Beistand, dass er alle rechtliche Mitteln einsetzen wolle, damit der Abschiebekandidat bis zum Prozessende gegen die Polizisten nicht ausgewiesen werde. Wenn man bedenkt, dass solche Prozesse durch den steinigen Instanzenweg hüpfen, wohl eine lange Zeit, in der der schwarze Feschak, vom Steuerzahler betreut, medizinisch versorgt und durchgefüttert wird. „Nach Prozessende wird er aber doch abgeschoben, obwohl er eine Frau und zwei Kinder in Wien hat“, ertönt es von der grünen Klagemauer. Natürlich hält ihn niemand auf, dass er so, wie andere fürsorgliche Familienväter auch, seine Angehörigen dann in seine Heimat mitnimmt. Oder? Jedenfalls wird man das Gerichtsverfahren genau beobachten!
Gibt es jetzt aber Schwierigkeiten beim Abschieben von Rechtsbrechern, so wird neben den Lear Jets, mit denen sonst die Hautevolee zum süßen Leben flitzt (siehe letzte Ausgabe „Kiberer Blues“), auch ein größerer Vogel der EU eingesetzt. Für acht Häftlinge ist dieses Flugzeug vorgesehen. Zwei Plätze darf Österreich mit seinen schwarzen Gästen belegen. Dazu kommen noch Bewachungspersonal, Arzt und natürlich auch die wachsamen Menschenrechtler. „So um die 40.000 Euro kostet dann die Abschiebung“, wurde mir von gut unterrichteten Kreisen mitgeteilt. Wen wundert es da, dass die EU-Bonzen ihre werktätigen Bürger, die braven Melkkühe, kräftig an den Zitzen zerren, damit immer mehr Steuergeld in ihre Semperln purzelt.

Fremdenverkehr in Gefahr

„Das Ferienparadies von Spanien, die kanarischen Inseln, wird schon von einer schwarzafrikanischen illegalen Einwanderungswelle überschwemmt“, kann man den Weltnachrichten entnehmen. Deshalb flehen die Spanier ihre EU-Brüder jetzt um Hilfe an. Ein wichtiger wirtschaftlicher Faktor, der Fremdenverkehr, ist in Gefahr. Nur haben die Kernländer der EU und Österreich selbst genug mit ihren Illegalen zu tun. Kriminelle sickern in unser Land ein, die organisierte Kriminalität hat schon lange in unseren Breiten Wurzeln geschlagen und heimische Ganoven üben Hand in Hand mit diesen Verbrechern ihr Gewerbe aus. Wenn hier nicht entschieden entgegengehalten wird, ist ein wirtschaftlicher Ruin in absehbarer Zeit nicht aufzuhalten. Ein unübersehbares Zeichen ist schon gesetzt worden. Firmen, Banken und sogar der ÖGB kamen schon ins Trudeln, wobei die feinen, noblen Bosse noch immer frei herumlaufen und sich in ihren prunkvollen Residenzen im Luxus suhlen. Wenn man das ganze zu Ende denkt, kann es uns in Mitteleuropa so ergehen, wie den Indianern in Amerika. Sie lebten glücklich und zufrieden und empfingen in ihrer Einfalt freundlich die weißen Eindringlinge. Das Ende wissen wir. Im Vertrauen an den großen weißen Vater in Washington wurden sie fast ausgerottet. Was am Leben blieb, ist in Reservaten zusammengepfercht worden.
Überzeichnet? Vor ca. 15 Jahren habe ich in meinen Kolumnen „Kokarderl“, noch als aktiver Kriminalbeamter, vorausgesagt, dass ausländische Kriminelle wie Heuschreckenschwärme in unsere Heimat einfallen werden. Scheuklappige Hochdenker tippten sich damals an die Stirn und lachten mich aus! Na, und wie schaut's heute aus? Der Vergleich lohnt sich. Oder?
Wenn man das Ohr zu den Bürgern neigt, vernimmt man, dass zerknirscht die Meinung vorherrscht, dass es sich bei den schwarzafrikanischen, gewalttätigen Suchtgifthändlern um eine privilegierte Horde von Rechtsbrechern handelt. Kann man das sicher so sehen?
Naja, wenn man beobachtet, dass das grüne Rauhbein, Dr. Peter Pilz, mit seinem linken Fuß gleich mit aller Kraft gegen Polizisten tritt, wenn die einmal die Glacéhandschuhe weglegen, um sich gegen die Brutalattacken schwarzer Verbrecher wirksam zu verteidigen und ihm zur Seite die grüne Amazone Resi Stoisits wortgewaltig heftig protestierend mit der Gutmenschenlobby in einem Aufwaschen die Ordnungshüter ins rassistische Winkerl stellt, beginnt man realistisch nachdenklich zu werden.

Das Denkmal

Dazu wird natürlich die Vernunft auf den Kopf gestellt, wenn man dem ehemaligen Drogenhändler Marcus Omofuma, wobei man gar nicht genau weiß, wie er wirklich hieß, ein Denkmal setzt. Dieser Mitmensch ist bei einer erfolgten Abschiebung in seine Heimat verstorben. Tragik pur! Aber er war noch im Flugzeug gegen die mitgereisten Kriminalbeamten gewalttätig geworden und musste von ihnen gebändigt werden. Ein Gericht stellte fest, dass der Schwarzafrikaner selbst eine Teilschuld an seinem Tod trug.
Nun, dieses Denkmal, mit Sockel ca. 3,5 m hoch, wurde von der Künstlerin Mag. Ulrike Truger kostenlos angefertigt, verriet mir der grüne Bezirksvorsteher vom Wiener Bezirk „Neubau“, in dem der Drogendealergedenkstein in der Mariahilferstraße Ecke Getreidemarkt aufgestellt ist. Thomas Blimlinger, so heißt dieser verbindliche grüne Bezirksvater, erklärte, dass der Bezirk nur für die Ausbesserungsarbeiten des Gehsteiges, die nach der Errichtung des Denkmals nötig waren, finanziell aufkommen musste. „Vielleicht einige hundert Euro“, schätzte er auf mein Nachfragen.
Nachdem alle zuständigen Magistratsabteilungen grünes Licht für die Errichtung dieses Gedenksteins gegeben hatten und schließlich die Mag. Abt. 37 den Bewilligungsbescheid erlassen hatte, stimmte auch er, der grüne Politprofi, zur Freude der „Grünalternativen Jugend Wiens“, zu. Und der Wermutstropfen: Nur der zuständige Referent vom Rathaus war für mich bis Redaktionsschluss nicht erreichbar ...
Recht ungehalten war die Schöpferin des Kunstwerks, Mag. Ulrike Truger, als ich mit ihr Kontakt aufnahm und sie fragte, was sie beim Anfertigen ihres Werkes gefühlt habe. Ließ sie das Schicksal von Menschen, die von Dealer ins Siechtum und in der Folge in den Tod getrieben wurden, kalt? Habe sie an die Verbrechensbekämpfer, die tagtäglich an der Suchtgiftfront ihre Haut zu Markte tragen, gedacht?
Hat sie nicht erwogen, dass für die überwiegende Mehrheit ihrer rechtschaffenen Mitbürger dieser absurde Gedenkstein ein Affront ist? Zahlreiche empörende Leserbriefe in diversen Tageszeitungen kamen ja nicht unerwartet! Oder? Nach herkömmlichen Floskeln über Rassendiskriminierung etc. antwortete sie mir auf Nachfragen: „Ich bin krank und außerdem beim Frühstück!“ Damit war das Gespräch beendet!
Wenn man nun der Idee, Kriminellen Denkmäler aufzustellen, näher tritt, kann als logische Folge der Entschluss reifen, auch dem Häfenliteraten und vormaligen Paraderesozialisierten, sowie Liebling des noblen Kunstadels und heimlichen Frauenmörders, Jack Unterweger, der in der Haft Selbstmord verübte, sowie dem Bombenverschicker Franz Fuchs, der sich auch in der Haft entleibte, als Justizopfer Gedenksteine zu setzen. Unter dem Motto: „Große Söhne Österreichs von der Justiz zum Selbstmord getrieben!“, wäre vom schreibenden Mörder vielleicht eine Büste vor dem Burgtheater aufzustellen. Franz Fuchs wieder würde sich als brillanter Bombenleger ein Denkmal vor dem technischen Museum verdienen. Dem Schwachsinn sind somit keine Grenzen gesetzt!
Alfred Neuhser