Kommentar

Kopftuch & Scharia

Und ihr sollt niemand töten, den zu töten Allah verboten hat, außer, wenn ihr dazu berechtigt seid.

In der pädagogischen Akademie Feldkirch, wo die Volksschullehrer Vorarlbergs ausgebildet werden, gibt es eine, wenn auch nicht obligatorische, „Einführung in die türkische Sprache und Kultur“.
In Wien fordern Muslime an einer Schule, dass die Lehrerinnen, wohl gemerkt österreichische Lehrerinnen, Kopftuch zu tragen hätten und ihre Söhne keinesfalls öffentlich rügen dürften. Selbstverständlich werden sie, da Frauen ja weniger Autorität genießen, mit Du angeredet.
In der Wiener Maria-Theresien-Kaserne wurde 2004 der erste islamische Gebetsraum eröffnet. Als jüngst bei der montäglichen Flaggenparade die österreichische Fahne gehisst wurde, haben sich drei Moslems abgewandt und der Flagge demonstrativ den Rücken zugekehrt. Die drei Moslems, österreichische Staatsbürger, erklärten, die rot-weiß-rote Fahne sei mit ihrer Religion unvereinbar. Sie könnten sich diesem Symbol nicht unterordnen und würden auch künftig vor der Fahne weder salutieren noch sie ansehen. Strafmaßnahmen gab es keine, der Präsident der islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich Anas Schakfeh wurde um Vermittlung ersucht.

Fromme Muslime nicht brüskieren

In einem kleinen Dorf soll ein islamisches Gebetshaus errichtet werden mit einem Minarett, das natürlich höher als der Kirchturm sein muss. Niemanden kümmert es, dass in islamischen Ländern selbstverständlich keine Kirche gebaut werden dürfte.
Belgische Polizisten werden angehalten, während des Ramadan nicht auf der Straße zu rauchen, um fromme Muslime nicht zu brüskieren.
Aus den britischen Banken müssen Sparschweine verschwinden, weil deren Anblick geeignet ist, fromme Muslime zu kränken. Beim Kricketspiel dürfe nicht mehr ein traditionelles Lied angestimmt werden, dass die „grüne Insel und ihren grünen Rasen“ lobt, weil dies eine taktlose Profanisierung der Farben des Propheten sei.
In Holland wird darüber nachgedacht, ob Arabisch nicht eine der Landessprachen werden soll.
In vielen Bezirken Frankreichs haben Imame bereits mehr Autorität als die Polizei.
Provokante (zum Teil gefälschte) Karikaturen über den Propheten werden Monate nach ihrem Erscheinen zum Anlass für gewalttätige Demonstrationen, Ausschreitungen und Drohungen verwendet.
Die deutsche Lehrerin El-Shabassy meint, Ehebruch sei ein Verbrechen wie Mord. Wenn eine Ehebrecherin gesteinigt wird, meint die Lehrerin, werden vielleicht ganz viele Ehen gerettet.
Für Renate Karaoglan, einer Lehrerin an der Max-Wittmann-Sonderschule in Dortmund, hat der Islam „ewige Geltung“ und daher kann ein Moslem „unmöglich gegen die Scharia“ sein.

Fast jede Reklame ist eine Sünde

Dr. Nadeem Elyas, Vorsitzender des Zentralrats der Muslime in Deutschland am 19. März 1994: „Jede Reklame, die man sieht, ist eine Sünde, fast jede Reklame. Jeder Film den man im Fernsehen sieht, ist eine Sünde. Auch die wichtigen Sachen in unserem Leben, nehmen wir die Tagesschau, nehmen wir die Nachrichtenmagazine u.s.w. Wenn das Übel, wenn das Verderbnis, wenn die Sünden so zunehmen, dann werdet ihr vernichtet. Deshalb sprechen viele Schriftsteller von zwei Sachen: 1. die Errichtung des islamischen Lebens und 2. die Errichtung des islamischen Staates“. Im September 2001 in Kopenhagen anlässlich einer islamischen Kulturkonferenz unter Schirmherrschaft des saudischen Königs zitiert Dr. Elyas, nachdem er über Dialog und Verständigung zwischen Islam und westlichen Gesellschaften gesprochen hat, vielsagend folgenden Koranvers: „Und ihr sollt niemand töten, den zu töten Allah verboten hat, außer, wenn ihr dazu berechtigt seid“.

Einige Schlaglichter zur Scharia

Im Iran wurde ein 12-jähriger Bub unter dem Jubel der Zuschauer solange öffentlich ausgepeitscht, bis er starb. Sein Verbrechen: er hatte während des Ramadan gegessen.
Leyla M. wurde von ihrer Mutter mit 8 Jahren zur Prostitution gezwungen. Mit 14 Jahren war sie schwanger und wurde „wegen einer außerehelichen Schwangerschaft“ zu 100 Peitschenhieben verurteilt. Danach wurde sie erneut von ihrer Familie zur Prostitution gezwungen. Als sie sich an die Behörden um Hilfe wandte, wurde sie wegen Ehebruchs zum Tode verurteilt.
In Indien wurde eine 28-jährige Frau vergewaltigt. Der Ältestenrat beschloss, dass die Mutter von 5 Kindern nunmehr ihren Ehemann verlassen müsse und für die kommenden 7 Monate und 10 Tage zur Reinigung bei ihren Eltern zu leben habe. Danach müsse sie ihren Vergewaltiger, den bisherigen Schwiegervater, heiraten und gemeinsam mit dessen Frau zusammenleben.
In Nigeria wurde ein 15-jähriges Kind verurteilt, weil es sich „vergewaltigen ließ“.
In Dubai wurde eine französische Staatsbürgerin marokkanischer Herkunft, die vergewaltigt wurde, wegen „Ehebruch“ ins Gefängnis gesperrt. Es droht ihr die Todesstrafe.
Der Imam von Rotterdam forderte öffentlich, dass alle Homosexuellen in Holland aufgehängt werden sollten.

„Verderberin der Moral“

Tod durch Erhängen wegen „unkeuschen Verhaltens“ so lautet das Urteil gegen Ateqeh Rajabi. Die 16-jährige wurde an einem Kran aufgehängt. Ihr Todeskampf dauerte 11 Minuten. Den Strick hat ihr der Richter selbst um den Hals gelegt, da sogar der Henker von Neka, einer kleinen Stadt im Norden des Irans, sich geweigert hat, seines Amtes zu walten. Sie war von Zeugen mit einem 10 Jahre älteren Mann im Park von Neka Händchen haltend gesehen worden. Sie habe sich also prostituiert. Sie sei „eine Verderberin der Moral, noch viel schlimmer als eine Hure“. Ihr Einwand, sie sei noch Jungfrau, wurde nicht gehört.
Nach Art. 83 der iranischen Verfassung wird vorehelicher Sex auch bei jungen Mädchen mit Steinigung bestraft. Auf Druck der EU ist es aber durch das „humanere“ Aufhängen ersetzt worden, weil dabei der Körper nicht so zerfetzt wird. Nach der Vorschrift des Koran dürfen für die Steinigung nämlich nur kleine Steine benutzt werden, damit der Tod möglichst langsam eintritt. So kann das Opfer noch miterleben, wie Teile des Körpers abgerissen und zerfetzt werden.
Der bereits erwähnte Dr. Elyas, Vorsitzender des deutschen Zentralrats der Muslime, hatte hiezu im Fernsehen erklärt: „Zu einem vorbildlichen islamischen Staat gehört natürlich auch die Steinigung“.
Mitten in Deutschland (Verlagsort Mörfelden-Walldorf) verteidigt eine türkische Zeitung „Anadoluda Vakit“ die Steinigung von Menschen bei Ehebruch und würdigt gleichzeitig die Klugheit Hitlers.

Und was ist zu den islamischen Menschenrechten zu sagen?

In Afghanistan wurde ein zum katholischen Glauben übergetretener Moslem eingesperrt und soll nach der Scharia zum Tode verurteilt werden. Der Beweis ist der verbotene Besitz der Bibel. Die Glaubensfreiheit ist im Islam nicht nur kein Grundrecht, sondern die Abwendung vom Islam ist ein todeswürdiges Verbrechen.
Ayatola Ali Chamenei, Oberster geistlicher Führer des Iran: „Wenn wir herausfinden wollen, was richtig und was falsch ist, wenden wir uns nicht an die Vereinten Nationen; wir wenden uns an den heiligen Koran. Für uns ist die allgemeine Erklärung der Menschenrechte nichts als ein Haufen Hokuspokus von Satansjüngern“.
Der Präsident der islamischen Republik Iran Mahmud Ahmadinedschad hat gleich nach seinem Wahlsieg klar gemacht, dass „wir die islamische Revolution nicht gemacht haben, um die Demokratie einzuführen“. Er selbst bezeichnet sich als „reinen Fundamentalisten“. Er geißelt die „westliche Dekadenz“ und wird nicht müde „die strengste Auslegung der religiösen Vorschriften der Scharia“ zu versprechen. Und, er, dem die Massen folgen, prophezeit: „Die Welle der islamischen Revolution wird bald die ganze Welt erreichen“.
Aber Dr. Nadeem Elyas und viele andere Islamisten reden von einem christlich-islamischen Dialog. Aber ist dieser christlich-islamische Dialog nicht nur ein westliches Wunschdenken? Dr. von Bassam Tibi, Professor für internationale Politik in Göttingen und der Haward-Universität ist selbst Muslim. Er stellte ganz klar fest: „Die Islamisierung der Welt ist ein fester Bestandteil islamischer Weltanschauung“. Das „Dar al-Islam“ (Haus des Islam) muss auf die gesamte Erde ausgeweitet werden, um sie in ein „Dar al-Salam“ (Haus des Frieden) zu verwandeln. Dr. Bassam Tibi dazu: „Eine solche Weltanschauung ist weder mit dem Kultur- noch mit dem Religionspluralismus westlicher Gesellschaften vereinbar und sie wirkt daher im heutigen Europa wie ein Fremdkörper“.
Ein Beispiel zu dem stets beschworenen Dialog mit dem Islam: Der Bischof von Hildesheim suchte den Imam einer Moschee auf, um eine christlich-islamische Begegnung herbeizuführen. Der Imam empfing den Bischof höflich und überreichte ihm ein Exemplar des heiligen Buches der Muslime, den Koran. Der Bischof nahm den Koran dankend entgegen und wollte dem Imam als Gegengabe die Bibel schenken. Doch der wandte sich entsetzt ab und lehnte ab, das Buch auch nur anzufassen. Christentum und Islam sind – wie es heißt – Religionen des Buches. Das Buch jedoch kann der Imam seinem Denken entsprechend als Akt christlicher Missionierung nicht annehmen.
In Saudi Arabien ist der Besitz der Bibel verboten und wird von der Religionspolizei verfolgt. Darüber allerdings berichten unsere liberalen und toleranten Medien seltener.

„Hauses des Islam“

Für das Christentum bedeutet Dialog nicht Missionierung, sondern Diskurs, für den Islam bedeutet er Missionierung. Begeistert berichteten europäische Zeitungen über die Aussage des Londoner Imams Zaki Badawi, der Europa wohlwollend als Teil des „Hauses des Islam“ bezeichnete, weil hier eben auch Muslime leben. Die überhebliche Herablassung, die daraus spricht, haben die Europäer nicht einmal bemerkt. Der Imam hat nur deshalb Europa zu einer „zivilisierten Weltgegend“ erklärt, weil hier Muslime leben.
Auch die verschiedenen Deutungen des Wortes „Dschihad“ wiegt die Europäer nur in Sicherheit. Man will in Europa nicht realisieren, dass das kriegerische Bewusstsein im Islam bis heute lebendig ist. In der islamischen Welt wird der Anschlag des 11. September als Dschihad gedeutet. In Europa will man nicht zu einem „Feindbild Islam“ beitragen, in dem man die Attentäter als Dschihad-Kämpfer erkennt.
Wie Dr. Bassam Tibi erläutert, bezeichnet das Wort „Friede“ im Islam nichts anderes als die Ausweitung des Dar al-Islam auf die gesamte Welt, das aber sei etwas völlig anderes, als Kants „ewiger Friede“. Toleranz bedeute für den Islam die Duldung nicht islamischer Monotheisten – also nur von Juden und Christen – als Dhimmi (Gläubige zweiter Klasse).
Solange das Christentum und der Islam aber unter Schlüsselbegriffen wie Dialog, Toleranz und Friede etwas völlig anderes verstehen, solange der Islam in Europa und der westlichen Welt „Toleranz“ und Rechte einfordert, die er selbst zu gewähren nicht bereit ist, solange der Islam nicht bereit ist, auf die Doktrin des Dschihad als Eroberung zu verzichten, solange vom Islam Andersgläubige als Menschen zweiter Klasse angesehen werden, solange der Übertritt eines Moslems zu einer anderen Religion mit dem Tode bestraft wird, solange es Steinigungen und Verstümmelungen als Strafen gibt und solange von islamischer Seite nur Forderungen und Anklagen erhoben werden, ist ein aufrichtiger Dialog nicht sinnvoll und nicht möglich. Man kann und soll wohl miteinander reden, ein Dialog im Sinne des Wortes kann dies aber niemals sein.

Unterwanderung der Gesellschaft

In Europa wäre es höchst an der Zeit zu erkennen, dass eine subtile muslimische Kolonisierung der europäischen Städte bereits im Gange ist. Diese Formulierung stammt nicht von irgendeinem intoleranten Rassisten, sondern von dem renommierten britischen Historiker und Stanford-Professor Niall Ferguson (A World Without Power, in: Foreign Policy, September 2005).
Anlässlich der Vorlage des deutschen Verfassungsschutzberichtes 2004 hat Volker Bouffier (CDU) eine lange Auseinandersetzung mit dem Islamismus vorhergesagt. Die Bedrohung komme von zwei Seiten. Zum einen müsse nach wie vor mit Anschlägen gerechnet werden. Zum anderen versuchten Islamisten, die deutsche Gesellschaft zu unterwandern, den demokratischen Staat zu beseitigen und die Scharia durchzusetzen.
Also läuft hier in unserem europäischen Denken nicht irgendetwas schief? Es erscheint kurios, wenn Lehrer die türkische Sprache und Kultur lernen müssen, damit die Integrationsunwilligkeit islamischer Eltern aufgewogen wird. Es ist kurios, wenn in London gerade ein Moscheenkomplex entsteht, der größer als der Petersdom in Rom ist und von Leuten finanziert wird, die die deutsche Polizei als Hassprediger abgeschoben hat.
Es erscheint verrückt, wenn die europäischen Staaten sich in ständigen Verneigungen vor dem Islam ergehen und im EU-Parlament sogar ein „Iftar-Essen“ (der festliche Abschluss des Ramadan) veranstaltet wird.
Die Bürger in Europa verstehen den ständigen Kniefall ihrer Repräsentanten und ihrer Regierungen vor dem Islam unter den dargestellten Gegebenheiten der Intoleranz, Gewaltbereitschaft und Einseitigkeit nicht und sollte Europa nicht doch noch rechtzeitig aufwachen, wird es eine muslimische Kolonisierung Europas geben, werden Kalifate errichtet werden und unser Rechtssystem irgendwann durch die Scharia ersetzt werden.
Alfred Ellinger