ausgabe 12.2018
Die Kriminalisten 2018
Ausdauer, Beharrlichkeit und Kreativität
Die Vereinigung österreichischer Kriminalisten ehrte zum fünfzehnten Mal kriminalistische Höchstleistungen. Drei Ermittlungsgruppen waren am 12. Oktober 2018 im Wiener Rathaus im Finale des Bewerbs um den „Kriminalisten 2018“. Der „Ernst-Hinterberger-Preis“ für das kriminalistische Lebenswerk wurde an Oberst Karl-Heinz Pracher und posthum an Mag. Rudolf Unterköfler vergeben.
 
Dolmetschdienst
Wie aus LSD „Bijeli Duh“ wurde
Zwölf junge, studierte österreichische Dolmetscher, mit Wurzeln am Balkan, verändern das Verständnis vom Dolmetschen und Übersetzen für die Kriminalpolizei. Sie übersetzen rasch und genau – jede lokale Eigenheit und jeden noch so eigenen Dialekt.
 
Falschgeld
Falschgeldhandel im Darknet
Erfolge für österreichische Ermittler – bei der „Operation Snoopy“ und als Gastgeber einer internationalen Falschgeldkonferenz.
 
Hotline
Heißer Draht für Notfälle
Kinder- und Jugendnotruf 147: Tendenz steigend bei Suizidalität und Problemen in Sozialen Netzen.
 
Strafvollzug
Kinder im Gefängnis
Mit dem Baby in Haft – in der Justizanstalt Schwarzau können Kinder bis zu ihrem 3. Lebensjahr bei ihren Müttern bleiben.
 
Gastkommentar
Tatausgleich bei Partnergewalt – ein bewährtes Instrument
Den Tatausgleich gibt es in Österreich seit 1985. Gesetzlich geregelt ist er im § 204 StPO. Seither haben über 300.000 Opfer und Beschuldigte an einem Tatausgleich teilgenommen.
 
Ellingers Kommentar
Neues Umweltethos entwickeln
Ist der Schutz unserer Umwelt Aufgabe des Staates, der Staatengemeinschaft oder jedes Einzelnen?
 
Kiberer Blues
Eine Armlänge Abstand!
Leicht sinkende Zahlen bei der Kriminalstatistik, aber mehr Angst in der Bevölkerung. Unser Schwerpunktthema heuer – können wir dieses Rätsel lösen?
 
Interview
„Die Cannabis-Lüge“
Der Linzer Suchtmediziner Kurosch Yazdi über die wachsende Cannabissucht der Jugendlichen und ihre Folgen: „Manche kiffen sich regelrecht in eine Schizophrenie hinein.“
 
Serienmörder
Die „Bestie von Sierning“
Alfred Engleder überfiel in den 1950er-Jahren in Oberösterreich zahlreiche Frauen und schlug sie mit einem Maurerfäustl nieder, um sie zu vergewaltigen. Zwei Opfer starben. Einige Frauen überlebten, weil der Täter von Passanten vertrieben wurde.